Die interessantesten Innovationen unserer Zeit

01 Jun 2018
Die interessantesten Innovationen unserer Zeit

Angeregt durch die Blogparade „Innovationen?!“ des Zeppelin Museums in Friedrichshafen, das anlässlich der Sonderausstellung „Innovationen! Zukunft als Ziel“ diese ins Leben gerufen hat, will ich mich mit dem Thema „Innovationen“ als solche näher beschäftigen. Die Sonderausstellung läuft vom 18. Mai bis zum 4. November 2018.

Mein Blog beschäftigt sich insbesondere mit technischen Neuheiten und Science-Fiction. Daher liegt mir das Thema Innovation ebenfalls am Herzen, weshalb ich mich dazu entschied, bei der Blogparade mitzuwirken und hoffe einen angemessenen Beitrag dazu leisten zu können. Im Übrigen sind bereits sehr interessante Blogartikel zu dem Thema der Blogparade beigesteuert worden, die ich allesamt empfehlen kann. Schaut einfach mal bei den anderen Blogs vorbei, sie sind im Blogbeitrag zur Blogparade verlinkt. Ich wünsche viel Freude beim Lesen.

Nun zum Thema der Blogparade: „Innovationen?!“

Seit Menschengedenken sind Innovationen Teil unserer Entwicklungsgeschichte. Ob es nun die Entdeckung des Feuers war, die Werkzeug- oder Waffenherstellung, der Hausbau, die Domestizierung von Wölfen zu Hüte- bzw. Wachhunden oder der Verwendung von Kräutern zur Heilung von Krankheiten und Wunden. In jedem Fall musste ein kluger Kopf jeweils auf die Idee kommen, eben diese Erfindungen oder Weiterentwicklungen nutzbar zu machen.

Was aber macht eine Innovation tatsächlich zur Innovation? Wann wird eine Erfindung bzw. „Invention“ zur Innovation?

Erfindungen gibt es vermutlich jeden Tag unzählige, aber nicht alle davon sind sinnvoll oder können eine Marktreife erlangen. Sei es, dass das nötige Geld fehlt, um die Erfindung umsetzen zu können, oder dass es einfach (noch) keinen Markt dafür gibt, also keinen Bedarf. Dem Begriff nach heißt Innovation nichts anderes als „Neuerung“ oder „Erneuerung“. Also doch ziemlich ähnlich wie eine Erfindung, die doch auch neue Dinge und Ideen hervorbringt, oder? Nun nicht ganz, während eine Erfindung erstmal rein theoretischer Natur bleiben kann, bezeichnet eine Innovation i.d.R. eine nutzbare, bereits in die Praxis umgesetzte Erfindung oder Neuerung eines bereits vorhandenen Produkts oder Prozesses. Außerdem ist vermutlich auch die Akzeptanz von entscheidender Wichtigkeit, denn wenn eine Neuerung abgelehnt oder nicht erkannt wird, kann sie dann wirklich noch als Innovation gelten?

Wie verhindert man denn, dass seine Neuerung abgelehnt wird und was sind mögliche Erfolgsfaktoren für Innovationen?

Erfolgsfaktoren für Innovationen

Ich kann darauf ja nur aus einer Laiensicht eingehen, aber ich hoffe die Sache trotzdem gut genug einschätzen zu können. Meiner Meinung nach braucht man zunächst einmal ein Problem, welches man lösen möchte, oder etwas das ein sehr hohes Verbesserungspotential aufweist. Dann muss dieses „Problem“ auch eine hohe Relevanz besitzen, also viele Menschen betreffen. Und es muss auch in der „Wertigkeit“ oder „Wichtigkeit“ einen hohen Stellenwert haben, sprich das, was man ändern oder verbessern will, muss määäächtig nerven. Also muss der „Leidensdruck“, etwas zu verändern, sehr hoch sein. Ist das alles gegeben, und die Idee zur Problemlösung oder Verbesserung ist wirklich überzeugend – sprich die Innovation ist so bahnbrechend, dass es wirklich als Neuerung wahrgenommen wird – dann stehen zumindest die Chancen sehr gut, dass sie nachhaltigen Erfolg haben und tatsächlich etwas bewirken könnte. Meiner Ansicht nach ist das sehr häufig in folgenden Bereichen der Fall: Medizin, Kommunikation, Bildung/Wissensverbreitung, Mobilität, Alltagsbewältigung, aber leider auch Kriegswirtschaft und Rüstungsindustrie.

Im Folgenden werde ich einige interessante und eventuell prägende Innovationen der eben genannten Bereiche aufzählen. Ich bin mir dabei durchaus im Klaren, dass dies jeweils nur einen kleinen Teil der Innovationen darstellt und eine rein subjektive Auswahl ist, aber alles andere hätte einfach den Rahmen dieses Blogbeitrags gesprengt. Ich hoffe man wird es mir nachsehen.

 

Medizin

Medizinische Innovationen

In der Medizin sind die zufällige Erfindung des Penicillins, die Röntgenstrahlung, aber auch die Prothetik, die erst in der heutigen Zeit richtig zur Blüte reift und auch in Zukunft weiter verbessert wird, mit Sicherheit von großer Bedeutung. Erfolge der Stammzellforschung, Impfforschung und Genetik sorgen dafür, dass wir Heute und in Zukunft Krankheiten besser verstehen, verhindern, heilen oder wenigstens deren Verlauf verlangsamen und Symptome lindern können. Und wir werden darin immer besser und effizienter – durch ständige Innovationen. Viele Krankheiten die noch vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten zahllose Tode forderten, sind heute so gut wie ausgestorben und dadurch in den meisten Ländern kein Thema mehr (z.B. Kinderlähmung, Masern, Spanische Grippe). Heutige Technik ermöglicht es Ärzten mit Patienten an den entlegensten Orten der Welt zu kommunizieren und sie aus der Ferne zu behandeln. Dank spezieller Brillen mit Mixed Reality oder Augmented Reality Technologie (z.B. HoloLens) können Ärzte z.B. bei komplizierten, seltenen OP-Situationen während der OP mit anderen, eventuell auf diesem Gebiet erfahreneren Ärzten, konferieren und so effizientere Arbeit leisten. Sie können z.B. während der OP auf Befunddaten zugreifen und sich für den optimalen Schnitt während der OP von Einblendungen innerhalb der Brille leiten lassen. Die Möglichkeiten scheinen grenzenlos, denn die Innovation Augmented Reality steht noch ganz am Anfang und wird vermutlich in den nächsten Jahrzehnten erst zu einer sehr prägenden Erfindung reifen und unsere technische Entwicklung insbesondere im Bereich der Medizin vorantreiben.

 

Kommunikation

E-Mail als Innovation der Kommunikation

Die Kommunikation ist einer der wichtigsten Grundpfeiler unserer kulturellen Entwicklung. War es früher noch das Telegramm, um z.B. Nachrichten an weit entfernte Orte zu senden, ist es heute die E-Mail oder gar eine WhatsApp-Nachricht. Alles Innovationen, die die Welt näher zusammenrücken ließen und Distanzen überwanden. Die Erfindung des Internets und des Computers waren die maßgeblichen Wegbereiter für alles, was wir heute wie selbstverständlich Tag für Tag nutzen, um mit unseren Bekannten, Freunden und Verwandten in Kontakt zu bleiben, oder eben diesen Blogbeitrag schreiben und abrufen zu können. Smartphones, Tablets, Notebooks, Netbooks – alles Innovationen, die ohne die Erfindung des Personal Computers und des Internets, nicht möglich gewesen wären. Auch die Verständigung in ausländischen Sprachräumen wird immer einfacher durch immer bessere Übersetzungsprogramme. Eine ganz neue Technologie, die sich leider noch in der Pilotphase befindet, hätte direkt aus dem Buch oder Film „Per Anhalter durch die Galaxis“ stammen können: Eine Art Hörgerät das ins Ohr eingesetzt wird und in Echtzeit jedes gesprochene Wort von 37 Sprachen in die eigene übersetzt – also quasi ein Realität gewordener „Babelfisch“. Diese Innovation könnte sehr vieles ändern und vielleicht verbessern. Nichts ist hilfreicher als sein Gegenüber tatsächlich verstehen zu können. Gerade in der jetzigen Zeit, in der ein so hohes Konfliktpotential herrscht, an so vielen Orten der Welt und wir gezwungen sind, näher zusammenzurücken und Menschen anderer Kulturkreise und Sprachräume in unserem Land willkommen zu heißen, wäre so eine Erfindung mit Sicherheit hilfreich, um einander besser verstehen zu können. Möglicherweise könnten ja dadurch einige Konflikte in Luft aufgelöst werden, wenn man endlich in der Lage wäre wirklich mit einander zu kommunizieren.

 

Bildung/Wissensverbreitung

Buchdruck als erste Innovation der Wissensverbreitung

Der erste gewaltige Sprung in Sachen Wissensverbreitung war sicherlich der Buchdruck. Plötzlich war es möglich, dass jeder eine Bibel sein Eigen nennen konnte. Im Grunde war der Buchdruck vermutlich der Wegbereiter für Universitäten und Schulen, wie wir sie kennen und für ein gleichberechtigteres Bildungssystem. Denn plötzlich war es nicht mehr nur Mönchen vorbehalten Wissen zu erlangen. Das war wirklich ein ganz gewaltiger Entwicklungssprung. Aber man musste noch in Bibliotheken gehen und Bücher nach Informationen durchforsten. Oftmals wusste man dabei nicht, in welchem Buch nun die gesuchte Information steht. Oder noch schlimmer, das Buch das man bräuchte, gab es gerade nicht in dieser Bibliothek, in der man suchte. Ein Dilemma, das erst das Internet zu lösen vermochte. Es brachte uns direkt ins Informationszeitalter 2.0 und plötzlich war alles zu jeder Zeit, in jeder Sprache, für jeden und von überall aus abrufbar und verfügbar. Gigantisch. Es gibt jetzt Enzyklopädien wie Wikipedia, die von der Gemeinschaft gepflegt, überprüft und abgerufen werden können – kostenlos. Das war bisher undenkbar und ist gerade deshalb ein unschätzbarer Wissensfundus, der vermutlich gar nicht genug bewundert werden kann. Suchmaschinen wie Google ermöglichen es uns alles zu finden, was wir suchen wollen – wir müssen es nur in Worte fassen und Google danach fragen. Das geht sogar so weit, dass „etwas zu googlen“ bereits ein Synonym für „etwas zu suchen“ geworden ist. Wie einschneidend kann eine Innovation noch sein? Kurz gesagt, es war noch nie so einfach an Informationen zu gelangen, wie heute – dank Internet, dank Wikipedia, dank Google. Doch Wissen und Bildung nur durch geschriebenes Wort in der Theorie zu erlangen, kann mitunter – auch mit Internet – sehr mühsam sein. Auch durch Videos z.B. auf YouTube, kann das Thema nicht immer genügend aufgelockert werden. Eine Verbesserung auf diesem Gebiet könnten die Brillen mit Virtueller Realität, Mixed Reality oder Augmented Reality bieten. Dadurch kann das trockenste Thema, plötzlich spannend und spielerisch aufgewertet werden. Unterrichtsthemen können endlich erfahrbar und erlebbar Schülern nähergebracht werden, was mit Sicherheit einen höheren Erfolg erzielen könnte. In Großbritannien wurden bereits im März diesen Jahres 30 Schulen im schottischen East Renfrewshire mit insgesamt 900 ClassVR Brillen versorgt. Die Brillen sollen sowohl Virtual als auch Augmented Reality bieten und speziell für das Unterrichten von Kindern ausgelegt sein. Dabei werden die Kids vermutlich an historische Schauplätze entführt, und können direkt live miterleben was damals geschah. Oder sie können die Tierwelt oder fremde Kulturen erleben, oder die Anatomie und Biologie von Lebewesen aus einem ganz neuen Blickwinkel betrachten, chemische Prozesse sehen, oder das Weltall erkunden. Auch hier sehe ich kaum Grenzen für Anwendungsbeispiele. Und nach meiner Auffassung lernen Kinder immer effizienter und nachhaltiger, wenn sie beim Lernen Spaß haben – geht mir im Übrigen nicht anders. Und das ist bei dieser Lernmethode mit Sicherheit eher gegeben, als wenn einfach nur Arbeitsblätter, Tafelanschriebe oder Folien von Tageslichtprojektoren durchgeackert und abgeschrieben werden müssen, oder wenn ein Frontalvortrag stattfindet. Vielleicht können wir dann auch endlich wieder was an dem miesen Ergebnis der „Pisa Studie“ ändern. Wäre ja wünschenswert…

 

Mobilität

Dampflokomotive als Innovation der Mobilität

Schnell von A nach B zu gelangen, war schon immer von entscheidender Wichtigkeit – sei es um Nachschub für militärische Einsätze zu erhalten, Post auszutragen, Waren zu liefern oder einfach nur mal zu verreisen. Erst die Kutsche, dann die Eisenbahn und schließlich dann das Auto – Fortbewegungsmittel am Boden, die uns einerseits das Laufen abnahmen, andererseits große Distanzen in kürzerer Zeit zurücklegen konnten und ggf. eine Transporthilfe für viele große, oder gar schwere Waren darstellte. Zu Wasser und zu Luft gab es ebenfalls viele Innovationen. Eine der Eindrucksvollsten ist vermutlich der Zeppelin, denn wenn man in Science-Fiction Filmen Paralleluniversen als Zuschauer von der eigenen Realität unterscheiden können soll, werden häufig Zeppeline eingesetzt, um zu zeigen: „guck mal, das da ist ein Paralleluniversum“. Demnach scheinen viele Menschen eine große Faszination für dieses majestätische Luftgefährt zu empfinden, mich eingeschlossen. Heutzutage wird die Evolutionskette der Fortbewegungsmittel um Fahr- & Flugzeuge erweitert, die nicht mal mehr einen menschlichen Fahrer bzw. Piloten benötigen - die künstliche Intelligenz fungiert ab jetzt als Chauffeur. Hier in Deutschland wird der öffentliche Nahverkehr im beschaulichen, bayerischen Kurort Bad Birnbach bereits durch selbstfahrende Busse der Deutschen Bahn ergänzt. Das von Frau Dorothee Bär erwähnte „Flugtaxi“, so sehr das Ganze auch belächelt wurde, ist ebenfalls bereits in Entwicklung und hat schon 2011 Testflüge bestritten. Die deutsche Entwicklungsschmiede Volocopter GmbH aus dem badischen Bruchsal, steht sogar schon in Verhandlungen mit Daimler, hat Testflüge in Dubai absolviert und in Deutschland bereits eine Flugzulassung erhalten. Also es ist nur noch eine Frage der Zeit bis uns eine Drohne abholt und über die Dächer der Stadt fliegt, wenn wir ein Taxi rufen.

 

Alltagsbewältigung

Froschfiguren auf Klorollen, als Symbol für Alltagsinnovationen wie die Klospülung

Erfindungen die am ehesten vergessen werden, sind vermutlich jene, welche die Alltagsbewältigung verbessern, weil wir sie täglich benutzen, ohne darüber nachzudenken. Es sind Dinge des täglichen Bedarfs – des Alltags. Deshalb verschwenden wir kaum noch einen Gedanken daran, wir nutzen es einfach und gut. Oder habt ihr euch bei eurem letzten Toilettengang Gedanken darüber gemacht, wie eine Klospülung funktioniert oder wer sie erfunden hat? Wie sieht es mit dem Elektroherd aus? Oder dem Kühlschrank? Fließendes Wasser aus dem Wasserhahn? Strom aus der Steckdose? Auch wenn diese Innovationen scheinbar in Vergessenheit geraten, haben sie einen immensen Einfluss auf unsere Entwicklung. Sie vereinfachen vieles im täglichen Leben, fügen sich nahtlos ein und verbessern unsere Lebensqualität. Sie bilden auch oft einen gewissen Lebensstandard, der „zivilisierte Länder“ von „Drittweltländern“ unterscheidet. Es wird also schon insofern wahrgenommen, als es zur Einstufung des Entwicklungsstands eines Landes genutzt werden kann.

Apropos Toilettengang, für Frauen dürfte der Blogbeitrag „Innovation Tampon – Die Kunst der Freiheit“ von Iris Haist auf ArtTwo einige interessante Informationen zu diesem Thema bereithalten. Der Beitrag wurde ebenfalls zu dieser Blogparade beigesteuert. Ich habe dabei viel Neues über den „Stöpsel“ erfahren und kann den Artikel wirklich sehr empfehlen. Quasi ein „must read“.

 

Kriegswirtschaft und Rüstungsindustrie

Stealthbomber als Symbol militärischer Innovationen

Die Rüstungsindustrie weist vermutlich die höchste Innovationsdichte auf, einfach aus dem Grund, weil das Militär i.d.R. viel Geld in Forschung und Entwicklung investiert. Ich erinnere nur an den kalten Krieg und das ständige Wettrüsten der verschiedenen Nationen. Oft wurde eine technische Neuheit auf diesem Gebiet zur allgemeinen Abschreckung genutzt, dass auch ja keiner auf die Idee kommen könnte, dieses technisch innovative, bis an die Zähne bewaffnete Land anzugreifen. Aber im Grunde war es vermutlich einfach nur der Vergleich wer den längsten und dicksten…. Raketenabfangjäger besitzt. Der Nebeneffekt davon ist zum einen natürlich vermeintliche Sicherheit für die Bevölkerung, aber die z.B. in Kriegszeiten entwickelten Innovationen sind häufig auch zum Vorteil der Allgemeinheit in den Alltag übergegangen. Ein banales und überraschend wenig martialisches Beispiel wäre dabei die Armbanduhr für Männer, die im ersten Weltkrieg die Taschenuhr ablöste. Bis dahin war die Armbanduhr nämlich ausschließlich Frauen als Modeaccessoire vorbehalten. Für Männer gab es lediglich die Taschenuhr, was an der Front zum Verhängnis werden konnte. Beispielsweise Artillerie- und Infanterieoffiziere mussten ihre Einsätze oft auf die Sekunde genau abstimmen können. Da war die Uhrzeit natürlich von entscheidender Wichtigkeit und die Schnelligkeit dabei, die Uhrzeit ablesen zu können umso wichtiger. Der Vorteil der Armbanduhr war kriegsentscheidend, denn die Uhrzeit von einer Taschenuhr abzulesen benötigte viel zu viel Zeit. Sie musste erst umständlich aus der Tasche gekramt, aufgeklappt und anschließend wieder verstaut werden. Das bloße Ablesen der Uhrzeit vom Handgelenk hingegen, benötigte gerade mal ein paar Sekunden. Ein immenser Vorteil, der auch noch nach dem Krieg die Männer zu begeistern wusste, was die Armbanduhr fortan zum Standard werden und die Taschenuhr quasi aussterben lies.

 

Schlussworte...

Das waren jetzt viele Innovationen, darunter einige, die sehr alt sind und bis heute Bestand haben, und einige, die sich erst noch beweisen und reifen müssen, um den Erfolg zu erlangen, den sie verdienen. Generell kann man sagen, dass uns Tag für Tag neue Innovationen begegnen und das werden sie auch in Zukunft weiterhin tun. Wir Menschen sind nie zufrieden, wollen immer mehr, wollen immer höher hinaus. Das ist etwas das scheinbar eine kollektive Wesensart der Menschheit darstellt. Und das ist auch gut so. Alles andere würde Stillstand und Stagnation zur Folge haben und vielleicht eher zu Rückschritten als zu Fortschritten führen. Doch die Natur ist schlau eingerichtet, wir können eigentlich nicht anders, denn Entwicklung ist uns angeboren. Wenn es möglich ist, werden wir es entwickeln. Wenn es zu lange dauert, zu komplex ist oder zu schwer, zu groß ist oder sonst einen Missstand aufweist, werden wir Wege finden diesen durch Innovationen zu beheben. Wichtig ist nur, dass der „Leidensdruck“ stark genug ist, sprich der „Missstand“ genügend stört, dann können Innovationen auf diesem Gebiet tatsächlich etwas bewirken. Denn nichts treibt einen Menschen mehr an. Sakini (gespielt von Marlon Brando) aus dem Film „Das Kleine Teehaus“ sagte einmal: „Manchmal lernen mit Schmerzen. Schmerzen machen Mensch denken. Denken machen Mensch weise“. Ein wie ich finde, sehr richtiger Satz über den man mal nachdenken sollte.

Wer sich übrigens über aktuell verfügbare, neue Innovationen informieren möchte, die bereits zu einer gewissen Marktreife gelangt sind, bietet Amazon ein sogenanntes „Launchpad – Das Sprungbrett für Innovationen“ an. Dabei werden neben Elektronik und Spielzeugen auch durchaus alltägliche Dinge angeboten in den Kategorien Haus & Garten, Essen & Trinken oder „Körper“, was in diesem Fall für Gesundheit und Wohlbefinden steht. Ich finde die Auswahl recht interessant und sie verdient es durchaus einmal durchgestöbert zu werden.

Auf der Website www.kickstarter.com können Erfindungen, die noch in der Planungs- und Entwicklungsphase sind, finanziell unterstützt werden. Dabei muss der Finanzier, neben dem Geldbetrag, auch einen Vertrauensvorschuss leisten, erhält dann aber (wenn alles gut läuft, und das Produkt tatsächlich entwickelt werden kann) ein Exemplar als einer der Ersten zugeschickt. Ein durchaus interessantes Konzept, das sich höchster Beliebtheit erfreut, denn aktuell wurden damit bereits 144.535 Produkte finanziert von 14.711.161 Unterstützern. Das ist doch mal eine Hausnummer, oder?

In diesem Sinne, wünsche ich eine weiterhin innovative Zeit. Mögen die guten Ideen mit uns sein!

 

Time to Change

 

 

Alle Bilder dieses Beitrags stammen von www.pixabay.com und unterliegen der CC0 Creative Commons Lizenz. Hier eine genaue Auflistung der Bildrechte:

 

Kommentar

Gespeichert von Iris von ArtTwo (nicht überprüft) am/um Di, 06/05/2018 - 13:45

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Liebe Anne,

mit diesem Text ist dir wirklich ein spannender und informativer Beitrag zur Blogparade #Innovationen gelungen! Ich freue mich auch sehr darüber, dass dir unser Beitrag ebenfalls gefallen hat! Mach weiter so!

lg Iris

Gespeichert von Doris (nicht überprüft) am/um Sa, 06/09/2018 - 15:24

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Liebe Anne,

habe deinen sehr interessanten Beitrag zum Thema Innovation gelesen und war sehr begeistert. Liebe Grüße Doris

Liebe Doris,

freut mich sehr, dass auch Dir der Beitrag gefallen hat. Vielen Dank. 

Viele Grüße,

Anne

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